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Zuhörkampagne gestartet

Ziel der Zuhörkampagne ist es, mit Menschen aus der Nachbarschaft der Mitgliedsgruppen ins Gespräch zu kommen und die Bürgerplattform bekannter zu machen. Die Mitglieder der Bürgerplattform sind bunt zusammengesetzt und das zeigen sie auch. In gemischten Zweierteams sprechen sie Menschen auf der Straße an oder aber an der Haustür in deren Häusern. Die meisten freuen sich über die Möglichkeit sich auszutauschen und hin und wieder gibt es auch eine Einladung zu Tee und Kaffee. Wenn das Deutsch mal nicht ausreicht, helfen die englisch, arabisch oder türkisch Kenntnisse der Teilnehmer weiter. Die Gespräche sind fast immer sehr spannend und drehen sich darum, wie die Menschen nach Spandau gekommen sind, warum sie den Bezirk ausgesucht haben und was sie dort begeistert, aber auch um ihre Sorgen und Nöte. "Das müssen wir mehr machen", war dann auch das Fazit eines Teilnehmers am 26.1.

Insgesamt wurden knapp 200 Gespräche mit Spandauern geführt. An der Haustür, in Einkaufszentren, auf der Straße. Was hält die Menschen sehr lange (darunter viele seit der Geburt) in Spandau? Die Grün- und Wasserflächen und die damit verbundenen Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten! Und weil viele Menschen schon so lange in Spandau wohnen, haben sie noch alte Miteverträge mit erschwinglichen Mieten. Das gilt jedoch nicht für die neu Zugezogenen oder die, die in den letzten Jahren umziehen mussten. Von ihnen fürchten viele sich die Wohnung nicht mehr lange leisten zu können.